Winter- JUniversity der JU Thüringen in Ohrdruf

Vom 10.3. bis zum 12.3. fand im Bildungszentrum Ohrdruf die Winter- JUniversity 2006 unter dem Thema „Neue Gerechtigkeit“ statt. Am ersten Abend gab es als Einstieg ein Kamingespräch zum Thema. Der folgende Tag begann nach dem Frühstück mit einem Seminar über die Bevölkerungsentwicklung in Thüringen. Dies führte zu harten Diskussionen in denen die Kreisfreien Städte Suhl und Gera versuchten ihre Bedenken, Befürchtungen und Wünsche klar zumachen. Leider bekamen wir auf die Frage, welche Rolle Gera in Ostthüringen in Zukunft spielen wird, keine direkte Antwort. Deshalb müssen wir als JU- Gera am Thema dran bleiben um die Zukunft Geras positiv mitgestallten zu können. Am Nachmittag hatte man die Wahl mit einer Gruppe in ein nahe gelegenes Schwimmbad nach Oberhof zu fahren, oder sich mit der zweiten Gruppe die Stadt Gotha anzuschauen. Dies wurde aber durch mehrere Schneestürme erschwert. Am Abend fuhr man dann gemeinsam nach Zella-Mehlis um in der Diskothek ein wenig zu feiern. Der Sonntag morgen begann mit einer ökumenischen Andacht. Die JUniversity endete mit einem abschließenden Seminar, nachdem alle Teilnehmer in sämtliche Himmelrichtungen nach Hause fuhren



Jahresempfang der JU- Gera



Am 20.04.2006 lud die JU- Gera zum ersten Jahresempfang in der Tonhalle in Gera ein. Geladen waren unter anderem der Bürgermeister und Finanzdezernent der Stadt Gera Norbert Hein, der Vorsitzende der JU Thüringen Mario Vogt und die Schülersprecher der Geraer Schulen.
Eröffnet wurde die Feier vor ca. 50 Gästen durch den Vorsitzenden der JU- Gera Christian Klein, der auch die beiden weiteren Redner Norbert Hein und Mario Vogt ankündigte. Im Anschluss an die Redebeiträge wurde das Buffet eröffnet. Die Mitglieder der Jungen Union Gera kümmerten sich darum, dass die Gäste nicht mit leeren Gläsern dastanden.
Abschließend lässt sich sagen, dass es eine schöne Veranstaltung war, die es sich zu wiederholen lohnt.



BUGA- Informationsveranstaltung im Dorint- Hotel



Am 27.06.2006 führte die JU- Gera eine Informationsveranstaltung zum Kirchenzelt auf der Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg im BUGA- Zentrum im Dorint- Hotel durch. Unsere Gesprächspartner waren die Verantwortlichen für das Projekt der evangelische Pfarrer Sören Brenner und der Katholische Pfarrer Dekan Schreiter. Weitere Gäste waren der Baudezernent der Stadt Gera, Ramon Miller, und der Landgerichtspräsident Dr. Peter Granderath.
Das Zelt trägt den Namen „St. Elisabeth“, zu ehren der heiligen Elisabeth von Thüringen. Bedruckt wird das Zelt mit einer fortlaufenden Welle aus Blütenblättern in denen von Kindern gezeichnete und eingeschickte Bilder zu sehen sein werden. Betreut wird das Zelt während BUGA 2007 durch verschiedene Gemeinden und Glaubensgemeinschaften, die sich dafür bewerben konnten. Weiterhin soll das Zelt ein Ort der Ruhe und des Nachdenkens sein, dass die Besucher der Gartenschau aufsuchen können unabhängig vom Glauben an Gott. Es soll auch ein Ort sein, an den sich die Gäste bei Fragen wenden köpnnen und es wird freiwillige Helfer geben, die sich dann auch gern bereit erklären, die Besucher bei ihrer Besichtigung der Gartenausstellung zu begleiten. Es wurde Angefragt ob die Junge Union Gera bereit wäre sich bei dieser Ehrenamtlichen Arbeit mitzubeteiligen. Da sich die JU- Gera schon früh für die BUGA 2007 ausgesprochen hat wird sich bestimmt ein Termin finden lassen.
Nach der BUGA 2007 wird das Zelt wieder abgebaut werden. Als Erinnerung an die Zeit der Ausstellung wird geplant das Rednerpult aus Stein als eine Art Denkmal stehen zu lassen.



Freistaatenkonferenz Thüringen und Sachsen in Leipzig


Vom Freitag, den 8.09.2006 bis Sonntag, den 10.09.2006 fand in Leipzig die Freistaatenkonferenz Thüringen und Sachsen statt. Die JU Sachsen und Niederschlesien hatte eingeladen und keine Kosten und Mühen gescheut für die Gäste aus Thüringen Zimmer im 4-Sterne Radisson Hotel zu buchen.
Anreise war bis Freitagabend 19 Uhr. Nach dem einchecken und der Begutachtung der tollen Zimmer ging es zum Kamingespräch mit Alt-Ministerpräsident Bernhard Vogel, leider ohne Kamin. Anschließend ging es noch ein bisschen durch Leipzigs Kneipen-Straße zum Essen Trinken und Plaudern. Eine Begegnung mit einer Gruppe junger Männer beim Junggesellenabschied rundete den schönen Abend ab.
Am nächsten Morgen ging es nach dem leckeren Frühstück mit dem Bus quer durch Leipzig zur Tagungshalle, wo die Freistaatenkonferenz stattfinden sollte. Einen Platz zu finden, wo die JU Gera komplett sitzen konnte, war gar nicht so einfach, denn die Mitglieder der JU Leipzig bestanden hartnäckig auf ihrer Sitzreihe und schickten uns ziemlich unfreundlich von dannen (soviel zu Gastfreundschaft). Aber am ende haben wir doch einen schönen Platz gefunden und die Tagung konnte beginnen.
Zum Mittag wurde die Konferenz unterbrochen und das Essen wurde in der Tagungshalle serviert. Nach der Stärkung wurde in den verschiedenen Foren über die Änderungen am Leitantrag gesprochen.
Gegen Abend ging es mit dem Bus zurück ins Hotel, um sich für das Abendessen und die anschließende Party, die in der Tagungshalle stattfinden sollten, noch kurz frisch zu machen. Bei der Feier war die Stimmung zwischen der JU Thüringen und der JU Sachsen und Niederschlesien nicht die beste, da es zuvor bei der Konferenz schon zu Konflikten und Missstimmungen kam, weil die Mitglieder der sächsischen JU sich denen der JU Thüringen gegenüber doch etwas aufspielen mussten.
Am Sonntag ging es ebenfalls wieder nach dem Frühstück in die Tagungshalle zur ökumenischen Andacht und danach zur abschließenden Abstimmung über den Leitantrag. Am späten Nachmittag endete die Veranstaltung und es ging zurück in die Heimat. In der Nachbetrachtung kann man sagen das nun wir an der Reihe sind die JU Sachsen und Niederschlesien nach Thüringen einzuladen, für dieses Treffen würde sich doch Gera anbieten, oder?



JU- Gera besichtigt BUGA-Gelände

BUGA-Rundgang


Am Samstag den 28. 10. 2006 trafen sich gegen 10 Uhr Mitglieder der Jungen Union und auch der CDU auf dem Parkplatz der Pandorfhalle um gemeinsam das BUGA-Gelände in Gera und auch in Ronneburg zu erkunden und die fortschreitende Entwicklung zu begutachten. Das CDU-Mitglied und Mitglied des BUGA-Fördervereins Tobias Friedrich hatte sich bereiterklärt als „Reiseleiter“ zu fungieren.
So ging es nun zuerst in das Gelände „Hofwiesenpark“ in Gera, wo wir neben den ersten Pflanzen, dem Veranstaltungsoval und der erneuerten Brücke über die Weiße Elster, „Textima-Steg“, auch die Gärten der verschiedenen Partnerstädte der Stadt Gera, wie beispielsweise Fort Wayne (USA), und Nürnberg (Deutschland), bewundern konnten. Über den Textima-Steg ist die Villa Jahr zu erreichen, in deren Gelände noch Grabgestaltungen und ein Denkmal entstehen sollen. Auch das Spieloval für die Kinder mit Labyrinth und Wasserspielen wurde von uns erkundet und auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden.
Nach diesem ausgiebigen Rundgang ging es in PKW-Kolonne gemeinsam nach Ronneburg, wo wir Dank Tobias Friedrich, der an diesem Tag „Herr der Schlüssel“ war, sogar innerhalb des Geländes „Neue Landschaft“ Parken konnten. Eine besondere Attraktion war hier natürlich die 240 Meter lange Erlebnisbrücke mit ihren sanften Schwingungen, die das „Neue Tal“ überspannt. Ebenfalls begutachtet von uns wurden die Thüringer Welten im Großen Arboretum, die unterschiedliche Landschaftsthemen zeigen, die „Lichtenberger Kanten“, die an den einstigen Erzbergbau erinnern sollten und der Rosengarten mit seinen 10.000 Edelrosen. Für die sportlichen BUGA-Besucher ist der „Entdeckerturm“ eine Anlaufstelle, der über Kletterwände bestiegen werden kann, oder, wie von uns, auch über einen Treppenweg. Ein lohnenswerter Aufstieg, der durch eine phänomenale Aufsicht belohnt wird.
Gegen Mittag war unsere Tour durch die beiden Landschaften der BUGA 2007 beendet und wir gingen auseinander mit dem Vorhaben zur BUGA 2007 wieder zu kommen und uns alles nochmals im fertigen Zustand zu sehen.



Bericht zum JU-Rundgang im Kreativzentrum Südbahnhof

Bericht zum JU-Rundgang im Kreativzentrum Südbahnhof



Am 15.02.2007 traf sich die Junge Union Gera, um sich über das Projekt des Kreativzentrums Gera am Südbahnhof zu informieren. Wahrscheinlich lag es am Thema, aber die Damen der JU- Gera waren bei dieser Veranstaltung den Männern zahlenmäßig klar überlegen.
Aber alle wurden herzlich begrüßt und durch die Räume geführt. Dabei wurde durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kreativzentrums immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass alle Räumlichkeiten und das Projekt durch eine Anschubfinanzierung des URBAN- Projektes der Europäischen Union finanziert wurden. Seit 2007 gibt es aber keine weitere Finanzierung durch das URBAN- Projekt und auch nicht durch die Stadt Gera. Aber die ehrenamtlichen Mitarbeiter hoffen, dass sich die Stadt zu einer Finanzierung des Projektes noch entschließen kann. Zur Zeit finanziert sich das Projekt durch die geringen Beiträge, die durch die Eltern der Kinder, die das Angebot der Einrichtung nutzen, gezahlt werden. Durch diese Einnahmen können aber nur die laufenden Kosten des Projektes gedeckt werden.
Beim fast einstündigen Rundgang konnte die JU- Gera einen Eindruck davon erhalten, wie vielseitig die Ressourcen (Fähigkeiten) von Kindern und Jugendlichen gefördert werden können. Es werden unter anderem eine musikalische Frühförderung, Englisch, Theaterspielen, Arbeit am PC, Kreatives Arbeiten und Bewegungsspiele angeboten. Das Angebot ist für Kinder von 2- bis 14 Jahren gedacht.
Beim Rundgang konnte sich die JU- Gera davon überzeugen, dass die Mitarbeiter diese Förderung und Arbeit mit den Kinder mit sehr viel Herzblut und Hingabe durchführen.
Das Programm für die Kinder wird immer an den Nachmittagen angeboten, aber auch Kindergärten nehmen lange Wege in Kauf, um das Angebot des Projektes am Vormittag nutzen zu können.
Trotz der großen Auslastung der Einrichtung ist es nicht möglich ohne eine weitere Finanzierung durch die Stadt den Betrieb der Einrichtung für längere Zeit aufrecht zu erhalten.



Diskussion zur Schulreform in der gymnasialen Oberstufe

Diskussion zur Schulreform in der gymnasialen Oberstufe


Die Junge Union Gera hatte am Donnerstag, den 15.03.2007 zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Reform in der gymnasialen Oberstufe“ geladen. Als Referenten konnte sie den Landesvorsitzenden der Jungen Union Thüringen, Mario Voigt gewinnen. Weiterer Gast welcher der Einladung gefolgt war, waren Frau Köhler vom Staatlichen Schulamt.
Mario Voigt stellte das Konzept der Jungen Union Thüringen ausführlich vor. Im Vordergrund soll eine Stärkung der Fremdsprachen und Naturwissenschaften stehen. In der sich anschließenden Diskussion wurden weiter Fragen ausgeräumt. Ein Thema dabei war die Wichtigkeit und der Stellenwert des Religion/ Ethik Unterricht. Es wurde mit Leidenschaft auf die Wichtigkeit dieser Fächer hingewiesen.
Am Schluss der Diskussion konnte der Landesvorsitzende der Jungen Union Thüringen einen großen Straus an Ideen, zu weiteren Verbesserung des Konzeptes, mit nach Hause nehmen.
Die Junge Union Gera bedankt sich nochmals bei allen Teilnehmern der Diskussion.



Junge Union diskutierte mit Jenaer Professor über Kinderarmut

Am 02. November 2007 veranstaltete die Junge Union Gera, mit Hilfe des Geschäftführers des Schlupfwinkel und Sorgentelefon Gera e.V. Herrn Uwe Werner, eine Diskussionsrunde zum Thema Kinderarmut. Unter den geladenen Gästen waren das Mitglied der CDU Landtagfraktion Eckehard Kölbel, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Gera e.V. Bernd Koob, Mitglieder der CDU Stadtratsfraktion und Mitglieder der Senioren Union.
Als Referent war Prof. Dr. Roland Merten, Institutsdirektor und Professor für Erziehungswissenschaft an der Friedrich- Schiller- Universität Jena, anwesend. Dieser führte in seinem Vortrag Definitionen und Schwellen von Armut aus und stellt die Entwicklung von Armutsquoten sowohl für die Gesamtbevölkerung, als auch ausschließlich für Kinder dar. Dabei stellt Prof. Dr. Merten fest, dass die Kinderarmutsquote über der Armutsquote für die Gesamtbevölkerung liegt. Daraus sind Konsequenzen für die zukünftige Politik zu ziehen. Er betonte, dass es Aufgabe der Politik ist Rahmenbedingungen für Bildung und Erziehung zu schaffen. Dies entbindet jedoch nicht die Eltern, von ihrem Recht und ihrer Pflicht zur Kindererziehung. „Durch die Stärkung des Wahlrechtes der Eltern in Bezug auf Kinderbetreuung durch die Familienoffensive der Thüringer Landesregierung, obliegt den Eltern die Entscheidung für ihr Kind, die optimale Betreuungsform zu wählen“, so der Kreisvorsitzende der JU Gera, Christian Klein.
Bei der anschließenden regen Diskussion wurde über mögliche Gründe für die Entwicklung der Armutsquoten gesprochen. Dabei wurden Handlungsansätze für die politisch Verantwortlichen diskutiert, die Auswege aus dieser Entwicklung aufzeigen.
So wurde auch über einen finanziellen Leistungsanreiz für Eltern diskutiert, die Ihre Kinder zur Betreuung in die Kindertagestätte bringen. Denn in den ersten Jahren der Entwicklung des Kindes ist eine Erlernung von Werten und kulturellen Grundtechniken, der Garant für eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung. Auch wurde über kostenloses Mittagessen in Schule und Kita gestritten.
Am Schluss der Veranstaltung war man sich darüber einig, wenn die Armutszahlen weiter kontinuierlich ansteigen, das Problem der Kinderarmut unlösbar wird, wenn nicht alle Verantwortlichen von Politik, Eltern, Lehrer und Erzieher diesem Problem größere Aufmerksamkeit widmen und präventive Lösungen entwickeln.


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